Die schriftliche Überlieferung zum Samland und speziell zu Schaaksvitte in Archiven ist, bedingt durch die Kriegsereignisse, lückenhaft und zum Teil sehr dünn. Zu Schaaksvitte selbst dürfte über das Material, das auf dieser homepage veröffentlicht wird, hinaus mit konventionellen Suchmethoden einstweilen kaum noch Nennenswertes zu finden sein. Wir hoffen, in den Akten der nachstehend aufgeführten Archive noch verstreute Informationen zu finden. Eine Ausnahme bilden die Kirchenbücher, die von einer Gruppe von Interessierten außerhalb dieser homepage einem speziellen Projekt gesichert werden. Dazu werden alsbald Informationen gegeben werden.
Zum Samland und zu Königsberg allgemein dürften noch Akten existieren, die vielleicht noch substantiellere Informationen liefern.*

Die Archive im einzelnen:

Die wohl ergiebigste Überlieferung befindet sich im

Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz in Berlin-Dahlem.

Dort werden alle Akten der preußischen Regierung und ihrer Verwaltung, soweit diese überlebt haben, aufbewahrt.
Von Bedeutung dürften sein (ohne Anspruch auf Vollzähligkeit):

>>> Elektronisches Findbuch Bestand 09.05 Preußenland / Ostpreußen
(U.a. Regierung Königsberg und Gauarchiv NSDAP bis 1943/45)

>>> Geografische Suche "Ostpreussen"

Weitere Möglichkeiten bietet die interne Suchmaschine des GStA:

>>> Archivdatenbank


Ein Teil der Überlieferung dürfte sich noch im Bundesarchiv in Berlin-Lichterfelde befinden, da das Preussische Innenministerium im Jahre 1934 mit dem Reichsinnenministerium zusammengelegt wurde ("Verreichlichung").

>>> Angaben zum Bestand / Findbuch (siehe Abteilung R \ Zivile Behörden \ Inneres)

Die anderen Bestände des Bundesarchivs enthalten mit großer Wahrscheinlichkeit noch eine ganze Reihe von Informationen zu Ostpreussen / Samland. Die Akten sind trotz einiger Kriegsschäden derart umfangreich, dass ein detaillierter Überblick an dieser Stelle unmöglich ist. Phantasie ist gefragt. Die website "Krieg und Heimat" wird entsprechende Ergebnisse künftiger eigener oder fremder Forschungen hier präsentieren. Hinweise sind immer willkommen.

Nicht unterschätzt werden sollten die Bestände des Bundesarchivs-Militärarchivs in Freiburg/Brsg., dies insbesondere auch für die Zeit des Zweiten Weltkriegs. Es dürften noch Kriegstagebücher von Einheiten vorhanden sein, die in Ostpreussen stationiert waren bzw. dort gekämpft haben. Desgleichen gibt es in der Kartenabteilung recht genaue Lagekarten.

>>> Online-Findmittel Bundesarchiv-Militärarchiv (siehe Abteilung MA)


Schließlich sei noch verwiesen auf die Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR verwiesen, die sich ebenfalls im Bundesarchiv in Berlin-Lichterfelde befindet. Die Akten der KPD dürften zumindest bis 1933 noch einige Informationen bieten, insbesondere diejendigen, die noch in der Zeit nach Moskau geschickt wurden und dann in den ostdeutschen Archiven gelagert wurden.

>>> Online-Findmittel Bundesarchiv (siehe Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR)

Freundlicher Hinweis von Dr. Ulrich Eumann, Köln, der dazu auch weitere Auskünfte geben kann:
>>> KPD-Sozialgeschichte (website)


* Es sei an dieser Stelle vermerkt, dass diese website kein Recherchedienst beinhaltet. Wir sind gerne bereit, unsere -teils recht reichhaltigen- Erfahrungen mit anderen zu teilen und Tipps zu geben. Detail-Nachforschungen können wir im Rahmen unserer allgemeinen Tätigkeit geben. Dazu noch ein Hinweis zum Verbleib von Wehrmachtsangehörigen:

>>> Homepage der Deutschen Dienststelle (WASt)

Zur Zivilbevölkerung in Königsberg gibt es eine Kartei im Haus Königsberg (Stadt Duisburg):

>>> Homepage Museum Stadt Königsberg

Schließlich noch ein link zum Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes (Vermisste):

>>> Suchdienst Deutsches Rotes Kreuz

(Vgl. dazu auch den link zu den Ostpreussenseiten).






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