Es gibt inzwischen eine sehr große Anzahl von websites zu Ostpreußen und zum Samland, hier insbesondere auch gute homepages mit primärer und weiterführender Information. An dieser Stelle kann keinesfalls eine erschöpfende Linkliste geboten werden. Die folgenden Hinweise verstehen sich als Hilfe zum Einstieg. Wer spezielle Informationen sucht, wird mit etwas Fantasie beim Surfen nach kurzer Zeit fündig werden. Die nachstehend angebenen websites bieten eine Fülle weiterführender Links.*
>>> http://www.ostpreussen.net
bietet neben allgemeinen historischen, geografischen und kulturellen Informationen vor allem einen Ortsindex, über den eine individuelle Recherche betrieben werden kann.
Ähnliches bieten die "Ostpreussenseiten". Dort gibt insbesondere eine Sektion für Anfrage zum Verbleib von Angehörigen.
>>> http://www.ostpreussen.de.vu
Die homepage der Heimatkreisgemeinschaft Landkreis Königsberg e.V. nimmt sich eher bescheiden aus, bietet aber dennoch einige interessante Informationen zu Schaaken.
>>> http://www.koenigsberg-land.de
Besser ausgestattet ist die homepage der Kreisgemeinschaft Fischhausen (westlicher Teil des späteren Kreises Samland):
>>> http://www.kreis-fischhausen.de
Ausgezeichnete Informationen über die Verwaltungsgliederung und deren Veränderung (inkl. Ortsverzeichnissen) bietet die homepage "Territoriale Veränderungen in Deutschland und deutsch verwalteten Gebieten 1874 – 1945", hier die Unterseite zu den Landkreisen Königsberg-Stadt, Königsberg-Land und Fischhausen (Letztere ab 1939 Landkreis Samland)
>>> http://territorial.de/ostp/koen/ksaml.htm
Verwiesen sei ferner auf die homepage der Arbeitsgemeinschaft ostdeutscher Familienforscher. Diese bemüht sich seit 1958 um die Aufarbeitung der genealogischen Geschichte der ehemaligen deutschen Ostgebiete.
Weiterhin bietet der weblog von Viktor Haupt gute Informationen zur Geschichte des Kirchspiels Schaaken.
Für zahlreiche Bilder zum Ort Pobethen sowie zu weiteren samländischen Orten siehe die website http://www.pobethen-dietmar.de/index.html
Für Augenzeugenberichte sei auf das filmbiografische Projekt "Was für ein Leben" verwiesen. Dort sind auch Vertriebene repräsentativ vertreten.
>>> http://www.was-fuer-ein-leben.de
* Für sämtliche hier aufgeführten Links wird keinerlei Gewähr übernommen. Dies gilt insbesondere auch für die Inhalte. Die genannten websites wurden vor allem deshalb aufgenommen, weil sie allgemein gute Informationen zu Land und Leuten bieten. Die homepage "Krieg und Heimat" identifiziert sich durch die Nennung dieser website nicht mit der Meinung der Autoren der genannten websites. Damit wird umgekehrt jedoch auch keine Aussage über Letztere getroffen, sondern lediglich ausgedrückt, dass wir deren Meinung nicht kennen. Aufgenommen wurden nur deutschsprachige websites, dies ausschließlich wegen fehlender Sprachkenntnisse. Damit ist kein Urteil über anderssprachige websites verbunden.
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Die Beschäftigung mit Ostpreußen und dem Samland hat in den letzten Jahren wieder eine gewisse Renaissance erfahren, dies nicht zuletzt auch im Zuge der politischen Entwicklung nach dem Ende des Kalten Krieges und wohl auch -indirekt- im Gefolge der sog. "Opferdebatte", die sich primär jedoch auf den Bombenkrieg gegen Deutschland 1941 - 45 bezog. Nach wie vor stehen die Ereignisse der Jahree 1944 - 48 im Fokus der Publikationen. Immerhin gibt es inzwischen auch Überblicksdarstellung und auch schon Monografien zu anderen Themen, die u.a. auch zur Zeit vor dem 20. Jahrhundert.
Im Folgenden werden Hinweise nur zur Fachliteratur bzw. seriösen Überblickswerken gegeben. Die Auflistung bleibt dabei zunächst noch erweiterungsbedürftig, weil nur die Werke aufgelistet werden, die ich auch wirklich in der Hand hatte. Sämtliche Hinweise sind mit dem Blickwinkel auf den Kreis Samland hin ausgerichtet. Eine allgemeine Bibliografie zur Geschichte Ostpreußens würde den Rahmen dieser homepage sprengen.
Augenzeugenberichte aus der Zeit von 1944 - 48 bleiben zunächst noch ausgeschlossen, weil die vorliegende homepage hier schon etliches an Information gibt. Verwiesen sei einstweilen auf die Regional- und Städtekataloge der Staats-, Uni- und Landesbilbiotheken, die sehr teils sehr gute Bestände mit publizierten Berichten haben. Auch die Internet-Buchvertrieben (z.B. amazon und Osiander) bieten mit ihren integrierten Suchmaschinen einen guten Zugriff.
Generell kann gesagt werden, dass zur Zeit wohl eine Art zweite Welle an derartigen Publikationen stattfindet. Die erste ergab sich in den fünfziger und sechziger Jahren, als zahlreiche Flüchtlinge ihre Erlebnisse zu Papier brachten. Einen offiziellen Startpunkt bildete die mehrbändige Reihe des damaligen Vertriebenenministeriums:
Die Vertreibung der deutschen Bevölkerung aus den Gebieten östlich der Oder-Neiße, 3 Bde., München 1954 (Nachdr. 1984) [= Dokumentation der Vertreibung der Deutschen aus Ost-Mitteleuropa, hrsg. vom Bundesministerium für Vertriebene, Bd. I/1-3].
Fachliteratur:
Die wohl beste Gesamtdarstellung neuesten Datums zur Geschichte Ostpreußen seit den Anfängen bietet (wenn auch gelegentlich mit etwas seltsamen Bemerkungen zum Verhältnis Ostpreußen zur deutschen Nation seit 1870/71):
Andres Kossert, Ostpreussen, Geschichte und Mythos, 2. Aufl. München 2007.
Speziell für das Samland gibt es keine neuere wissenschaftliche Gesamtdarstellung. Einen, wenn auch eher bruchstückhaften Anfang markiert:
Klaus Schulze-Sanddorf, Bausteine zur einer Regionalgeschichte des Samlandes (Ostpreußen), Drethem/Elbe (Selbstverlag) 2. Aufl. 2007.
Gute Primärinformationen immerhin bietet:
Klaus von der Groeben, Landräte in Ostpreussen, Ein Beitrag zur Verwaltungsgeschichte des Samlandes, Köln Berlin 1972.
Als Basisinformation kann darüber hinaus einstweilen eine Dissertation älteren Datums dienen:
Rudolf Jankowsky, Samland und seine Bevölkerung, Inaugural-Dissertation an der philosophischen Facultät der Albertus-Universität zu Königsberg i.Pr. 1902. Downloadbar als pdf-Datei unter: http://www.schaper.org/ahnen/jankowsky/rudolf/index.htm.
Für die Zeit von 1928 - 1939 ist unerlässlich und als Standardwerk zu nennen:
Christian Rohrer, Nationalsozialistische Macht in Ostpreußen, München 2006.
Rohrer bezieht sich selbstverständlich in erster Linie auf die NSDAP. Da aber tiefergehende politik- und sozialgeschichtliche Studien weiterhin Mangelware bleiben, kann diese Dissertation bis auf Weiteres auch allgemein als Leitwerk für diese Sparten dienen.
Zur Stadt Königsberg bleibt als Standardwerk wohl weiterhin gültig (und wird evt. auch in Zukunft nicht mehr erreicht):
Fritz Gause, Die Geschichte der Stadt Königsberg in Preussen (1958), 3. Aufl. Köln 1996.
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